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Beitrag: 16.07.2010 - Negative Bewertung bei eBay „Versandwucher! Auf Rückfragen unverschämte Massenmails 
und miese Telefonate. 6-“ ist rechtswidrig. 

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Dazu führte das Amtsgericht Saarbrücken unter dem Aktenzeichen 4 C 514/09 (04) aus: 

(...) 

Durch diese Kommentare hat der Beklagte die Rechte des Klägers auf Ausübung seines Gewerbes verletzt und ihn in seiner persönlichen Ehre verletzt. Der Kommentar beinhaltet nicht die Darstellung eines konkreten Handelns des Klägers sondern eine globale und undifferenzierte Wahrnehmung vor dem Kläger, der durch zwei Ausrufzeichen eine besondere Dringlichkeit beigegeben wird. Der Verkäufer wird damit aus unbekannten Gründen als unseriös qualifiziert. Die Beurteilung ist negativ und beinhaltet, weil die ungestörte Gewerbeausübung und zukünftige Verkaufsaktion von vorne herein tangiert werden, einen Eingriff in absolut geschützte Rechte. Unstreitig hat der Beklagte den Kommentar abgegeben und somit den Eingriff veranlasst; er ist also Handlungsstörer im Sinne des § 1004 BGB. Eine Rechtfertigung für diese Form der Beurteilung ist nicht gegeben. Die Beurteilung wäre dann zulässig, wenn dem Leser nachvollziehbar die Hintergründe dargestellt würden und die geschilderten Tatsachen zutreffen würden. Vorliegend suggeriert der Beurteilungskommentar unseriöses Handeln ohne nachvollziehbaren Grund, so dass er bereits von daher überzogen und unzulässig ist. Darüber hinaus ist der Kommentar auch im Kern nicht vertretbar, da der Beklagte im Wege der Auktion von dem Kläger das erhalten hat, was von diesem angeboten wurde. Die Ware entsprach der Geschuldeten. Insbesondere waren auch die Verpackungs- und Versandkosten mit 1,90 € so, wie später berechnet, angegeben worden. Auf die Bewertung „auf Rückfrage unverschämte Massenmails und miese Telefonate“ ist nicht gerechtfertigt. Massenmails sind vom Beklagten nicht dargelegt und bewiesen worden. Ebenfalls fehlt es an Darlegungen, in welcher Form diese unverschämte und eventuelle Telefonate mies gewesen sein sollen. Ein Rechtfertigungsgrund für solche Bewertungen, die geeignet sind, dem Kläger ein unseriöses Handeln vorzuwerfen, sind nicht gegeben.

(...) 

 



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§ Urteile-Datenbank § Abmahnung
OLG Hamm: Retourkutsche oder Denkzettel ist nicht rechtsmissbräuchlichOLG Hamm: Retourkutsche oder Denkzettel ist nicht rechtsmissbräuchlich
18.02.2010 - OLG Hamm, Az: 4 U 158/09 - Ein Anspruch auf Ersatz von Anwaltskosten bei unberechtigter Abmahnung besteht nichtOLG Hamm:  Ein Anspruch auf Ersatz von Anwaltskosten bei unberechtigter Abmahnung besteht nicht
19.05.2010 - BGH, Az: I ZR 140/08 - - Amtlicher Leitsatz: a) Die Vorschrift des § 174 Satz 1 BGB ist auf die wettbewerbsrechtliche Abmahnung nicht anwendbar, wenn die Abmahnung mit einem Angebot zum Abschluss eines Unterwerfungsvertrages verbunden ist b) Enthält eine Werbeanzeige die Ankündigung der Vereinbarung eines Gewährleistungsausschlusses, der mit § 475 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht in Einklang steht, begründet dies die für einen Unterlassungsanspruch nach § 8 Abs. 1 Satz 2 UWG erforderliche Erstbegehungsgefahr für einen Verstoß nach §§ 3, 4 Nr. 11 UWG i.V.m. §§ 437, 475 Abs. 1 Satz 1 BGB c) Der Rechtsanwalt erhält in einem durchschnittlichen Fall für eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung eine Geschäftsgebühr nach Nr. 2300 RVG VV nicht unterhalb einer 1,3-fachen Gebühr (Vollmachtsnachweis)
BGH: Kein Vollmachtsnachweis bei Abm. UWG, wenn vorformulierte UE beigefügt ist
21.01.2010 - BGH, Az: I ZR 47/09 - Amtlicher Leitsatz: Ein Wettbewerbsverband, der den Schuldner nach einer selbst ausgesprochenen, ohne Reaktion gebliebenen ersten Abmahnung ein zweites Mal von einem Rechtsanwalt abmahnen lässt, kann die Kosten dieser zweiten Abmahnung nicht erstattet verlangen (Abgrenzung von BGHZ 52, 393, 400 - Fotowettbewerb); (Kräutertee)BGH: Kein Erstattungsanspruch für zweite Abmahnung 
OLG Celle: 150 Abmahnungen sind nicht rechtsmißbräuchlichOLG Celle: 150 Abmahnungen sind 
nicht rechtsmißbräuchlich
Unternehm. dürfen für Abmahnung Anwälte einschaltenBGH: Unternehmen dürfen f. Abmahnung Anwälte einschalten
BGH: Massenabmahnung grundsätzlich erstattungsfähigBGH: Massenabmahnung grundsätzlich erstattungsfähig 


§ Urteile-Datenbank § AGB-Recht (§§ 305 ff. BGB)
Brauchen Amazon-Händler AGB ? Brauchen Amazon- Händler AGB ? 
14.04.2011 - BGH, Az: I ZR 133/09 - Werbung mit Garantieerklärung im Verbrauchsgüterkauf (hier: Muss nicht den Anforderungen des § 477 Abs. 1 genügen)BGH: Werbung mit Garantieerklärung im Verbrauchsgüterkauf muss nicht den Anforderungen des § 477 Abs. 1 genügen


§ Urteile-Datenbank § Anbieterkennzeichung /
Impressum
 

UGP-RL. - Kleinste Verstöße im Impressum abmahnbarUGP-RL.:  Kleinste Verstöße im Impressum abmahnbar
EuGH; Telefonnummer im Impressum nicht zwingend EuGH: Telefonnummer im Impressum nicht zwingend 


§ Urteile-Datenbank § Datenschutzrecht 
OLGs zur Videoüberwachung auf Autobahnen OLGs zur Videoüberwachung auf 
Autobahnen 


§ Urteile-Datenbank § Domainrecht 
03.06.2010 - EuGH, Az: C-569/08 - Zur Frage der missbräuchlichen Registrierung einer .eu-Domain; Kriterien Bösgläubigkeit (hier: reifen.eu)EuGH: Zur Frage der missbräuchlichen Registrierung einer .eu-Domain; Kriterien Bösgläubigkeit (hier: reifen.eu)
OLG Köln: Kein Domainverzicht für www.dsds-news.deOLG Köln: Kein Domainverzicht für 
www.dsds-news.de


§ Urteile-Datenbank § ebay-Recht 
OLG Naumburg: Bei einem mißbräuchlich genutzten ebay-Account kommt kein Vertrag zustandeOLG Naumburg: Bei einem mißbräuchlich genutzten ebay-
Account kommt kein Vertrag zustande


§ Urteile-Datenbank § Ehrverletzende Äußerungen /
Persönlichkeitsrecht / 
negative Bewertung

Negative Bewertung bei ebay Negative Bewertung
bei ebay


§ Urteile-Datenbank § Fernabsatzrecht (§§ 312 b 
ff., 355 ff. BGB)

*HOT Neues Fernabsatzrecht in Kraft seit dem 04.08.2011*HOT Neues Fernabsatzrecht
in Kraft seit dem 04.08.2011
01.12.2010 - BGH, Az: VIII ZR 82/10 - Amtlicher Leitsatz: a) Dem Unternehmer ist eine Berufung auf § 14 Abs. 1 und 3 BGB-InfoV und das Muster der Anlage 2 zu § 14 Abs. 1 und 3 BGB-InfoV in der bis zum 31. März 2008 geltenden Fassung (BGBl. I 2004 S. 3102) jedenfalls dann verwehrt, wenn der Unternehmer gegenüber dem Verbraucher für die Widerrufsbelehrung kein Formular verwendet hat, das der Musterbelehrung der Anlage 2 zu § 14 Abs. 1 und 3 BGB-InfoV in der damaligen Fassung vollständig entspricht (im Anschluss an BGH, Urteil vom 12. April 2007 - VII ZR 122/06, BGHZ 172, 58 Rn. 12; Senatsurteil vom 9. Dezember 2009 - VIII ZR 219/08, NJW 2010, 989 zur Belehrung über das Rückgaberecht) b) Die vom Unternehmer verwendete Widerrufsbelehrung darf zwar gemäß § 14 Abs. 3 BGB-InfoV in Format und Schriftgröße von der Musterbelehrung abweichen, muss aber - auch bei Verwendung des Textes der Musterbelehrung - deutlich gestaltet sein (§ 355 Abs. 2 Satz 1 BGB) (Fernabsatzrecht)
BGH: Anforderung an die äußere Gestaltung einer Widerrufsbelehrung 
15.04.2010 - EuGH, Az: C 511/08 - Lieferer muss Hinsendekosten bei Widerruf des Verbrauchers erstattenEuGH: Lieferer muss Hinsendekosten bei Widerruf des Verbrauchers erstatten
25.11.2009 - BGH, Az: VIII ZR 318/08 - Verbraucher hat bei Fernabsatzvertrag grundsätzlich Widerrufsrecht; auch bei sittenwidrigem Fernabsatzvertrag über ein Radarwarngerät BGH: Grundsätzlich Widerrufsrecht; auch bei sittenwidrigem Fernabsatzvertrag
Neues Fernabsatzrecht in Kraft ab 11.06.2010 -Widerrufsbelehrung ist zwingend zu ändern Neues Fernabsatzrecht in Kraft ab 11.06.2010 -Widerrufsbelehrung 
ist zwingend zu ändern 
EuGH zum Wertersatz beim Widerrufsrecht  EuGH: Zum Wertersatz beim Widerrufsrecht 


§ Urteile-Datenbank § Filesharingrecht
OLG Köln - Bestimmte Filesharing- Abmahnungen sind unzulässig (hier: Zu weit gefasste vorformulierte Unterlassungserklärung bei gleichzeitiger Warnung vor Einschränkung derselben)*Sensationsbeschluss
OLG Köln: Bestimmte Filesharing- Abmahnungen sind unzulässig (hier: Zu weit gefasste vorformulierte Unterlassungserklärung bei gleichzeitiger Warnung vor Einschränkung derselben)
12.05.2010 - BGH, Az: I ZR 121/08 - Sommer unseres Lebens
*Grundlagenentscheidung
BGH: Haftung bei nicht ausreichend gesichertem WLAN-Anschluss
Was ist Filesharing?Was ist Filesharing?


§ Urteile-Datenbank § Internetrecht Allgemein
BGH: Versandkosten bei PreissuchmaschinenBGH: Versandkosten bei Preissuchmaschinen
BGH: Zulässigkeit Lehrerbewertung spickmich.de BGH: Zulässigkeit Lehrerbewertung 
spickmich.de 
Grundsatzentscheidung des BGH zu SpamBGH: Zu Spam


§ Urteile-Datenbank § Markenrecht (MarkenG)
EuGH: Markenverletzung durch AdWord-Werbung in Suchmaschine GoogleEuGH: Markenverletzung durch AdWord-Werbung in Suchmaschine Google
BGH: Verantwortlichkeit als Täter für eine Trefferliste bei Google (Power-Ball) BGH: Verantwortlichkeit als Täter für eine Trefferliste bei Google (Power-Ball) 
Markeninhaber kann Abverkauf von Prestigeware bei Discounter oder ebay verhindern Markeninhaber kann Abverkauf von Prestigeware bei Discounter oder
ebay verhindern 
BGH Google-AdwordsBGH: Google-Adwords


§ Urteile-Datenbank § Medienrecht 
Auch E-Books sind preisgebundenAuch E-Books sind preisgebunden 
BGH zu Namensnennung von Promis in der Werbung BGH: Namensnennung von Promis 
in der Werbung 
OLG München zur kreditgefährdenden unwahren Tatsachenbehauptung  OLG München: Zu kreditgefährdenden  unwahren Tatsachenbehauptung  


§ Urteile-Datenbank § Störerhaftung  
Wer ist ein Störer?Wer ist ein Störer?


§ Urteile-Datenbank § Unternehmereigenschaft /
geschäftliches Handeln  

Sind Sie bei ebay als Unternehmer unterwegs?Sind Sie bei ebay als Unternehmer 
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§ Urteile-Datenbank § Urheberrecht (UrhG)
BGH: Zeitlich beschränktes Nutzungsrecht bei Bildberichterstattung über Kunstausstellung in Online-Archiv*Grundlagenentscheidung
BGH: Zeitlich beschränktes Nutzungsrecht bei Bildberichterstattung über Kunstausstellung in Online-Archiv
Vorratsdaten-Löschung wirkt sich nicht auf Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen ausVorratsdaten-Löschung wirkt sich nicht auf Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen aus
LG Leipzig: Auf Server belassene Bilder lösen eine Vertragsstrafe von 5.000,- EUR aus LG Leipzig: Auf Server belassene Bilder lösen eine Vertragsstrafe von 
5.000,- EUR aus
BGH: Marions Kochbuch; Websitebetreiber haftet aus UrhG BGH: Marions Kochbuch; Websitebetreib. haftet aus UrhG 


§ Urteile-Datenbank § Verbraucherrecht 
Abo-Fallen-Internetseite zum Schadensersatz verpflichtetAbo-Fallen-Internetseite 
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§ Urteile-Datenbank § Wettbewerbsrecht (UWG; 
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29.04.2010 - BGH, Az: I ZR 99/08 - Preiswerbung ohne Umsatzsteuer bei www.mobile.deBGH: Preiswerbung ohne Umsatzsteuer bei mobile.de
BGH zu Preisangaben im InternetversandhandelBGH: Preisangaben im Internetversandhandel


§ Urteile-Datenbank § Wirtschaft, Arbeit, Steuer
02.12.2009 - BGH, Az: I ZR 152/07 - Amtlicher Leitsatz: Steuerrechtliche Vorschriften stellen grundsätzlich keine Marktverhaltensregelungen dar. Ihre Verletzung kann auch nicht unter Zuhilfenahme des Vorsprungsgedankens als wettbewerbsrechtlich unlauter angesehen werden (Zweckbetrieb)BGH: Steuerrechtliche Vorschriften stellen grundsätzlich keine Marktverhaltensregelungen dar. Ihre Verletzung kann auch nicht unter Zuhilfenahme des Vorsprungsgedankens als wettbewerbsrechtlich unlauter angesehen werden (Zweckbetrieb)
FG Köln: Kein Beweisverwertungsverbot für angekaufte Steuer-CD
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